Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Alles, was irgendwie mit Taekwondo zu tun hat
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seomin
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Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Beitrag von seomin »

In einem anderen Thema bekam ich die Antwort,
es ist nicht wichtig, welchem Verband du angehörst, wichtig ist nur dein Trainer, der dich auf dem Weg des TaeKwonDo begleitet.

Ob ich dieser Aussage zustimmen kann?
Eigentlich nicht, da ich in allen drei Strömungen des TaeKwonDo unterwegs war.

Der Verband gibt eine sportliche Ausrichtung des Taekwondo vor,
habe ich mich für das traditionelle Taekwondo entschieden lerne ich nach dem Wettkampf-Modus
- kein Kontakt -
Dann hat Großmeister Kwon sehr viel Wert auf den Bruchtest gelegt, die Hyongs wurden sehr schnell gelaufen,
hat mich persönlich gestört.
www.traditional-taekwondo.center./

Gehört mein Trainer/in der WT an, dann wird das olympische Taekwondo unterrichtet,
Brustpanzer, Kopfschutz, Vollkontakt, Faustschläge zum Kopf verboten.
Die Poomsae als Form und das Regelwerk für das olympische Taekwondo unterscheidet sich,
von beiden anderen Richtungen.

In der ITF - Richtung des Taekwon-Do wird im Wettkampf-Modus Leichtkontakt gekämpft,
daher wie das Leichtkontakt der WAKO, WKU , WKC .
Die Formen Hyong aber in der Sinus-Welle, kann ich nicht beurteilen habe ich nie geübt.

Daher vertrete ich die Meinung der Verband gibt die Wettkampf-Regeln vor, daher
ist es wichtig, mich vorher zu informieren.

Was ich bei der WT oder dem olympischen Taekwondo sehr interessant finde, sind die Infos die ich in der Taekwondo Aktuell über diese Richtung finde.
Ob es Zeilen über die Turniere sind, die Wissenschaft des Kampfes des olympischen Taekwondo - von Konstantin Beis - , Mentales Training die Einführung von Diplom-Psychologe Herbert Schmitz,
( für mich eine der besten Einführungen in den " Wettkampf der im Kopf entschieden "wird.)
Selbst Lehrgänge, mit einem Blick über den Tellerrand, finde ich da.
Wobei nicht vergessen werden darf, das Taekwondo der WT hat sich dem Regelwerk der Olympischen Spiele
untergeordnet.
Daher sollte ich alle Wettkämpfe immer aus dieser Sichtweise betrachten.

Mein Verein , da war unserer Trainer vom Taekwondo der WT zum Leichtkontakt gewechselt und
wir nahmen an Turnieren der WAKO teil.
Das war eine sportliche Ausrichtung, weniger Formen viel, viel Sparring.
Aber der Trainer kam vom Taekwondo und mußte sein Training dem Leichtkontakt anpassen.

Daher kommt mein Widerspruch der " Meister " kennt dich und du solltest auf ihn vertrauen - was ich in dieser Weise nicht stehen lassen würde.
Ich habe viel Sparring mit dem " Meister " gemacht, nur war er in einer völlig anderen Gewichtsklasse.
Er war viel leichter, ich ließ mich auf seinen Kampfstil ein.
Da gewann er immer. Bis ich selbst mein Kampfverhalten änderte, da ich größer und schwerer war,
öfters in den Nahbereich gewechselt, dort mit Fausttechniken gepunktet.
Dann habe ich mir die entsprechende Literatur besorgt, Lehrgänge besucht.
Aus dem Buch von Benny " The Jet " Urquidez - Training and Fighting, Skills
dort den Spinning Back Kick ausgesucht und gründlich eingeübt - ohne den Trainer -.
War meine Lieblingstechnik und damit immer erfolgreich.

Was ich in meinem Kampfsport- Leben erfahren habe, kann nur für mich zutreffen.
Aber ich habe nur als Beispiel im Buch von Benny " The Jet Urquidez " vieles von einem guten Trainer lernen dürfen was - mir mein Meister - nicht vermittelt hat.

Mit ein Grund, warum ich eine größere Büchersammlung von Kampfsport-Büchern hatte.
Ein Trainer ist für das Grundlagen-Training in einer Kampfsport-Art sehr wichtig.
Aber Du allein entscheidest, warum Du Taekwondo oder Kampfsport als Hobby ausgesucht hast und welches Ziel Du verfolgst.

Aus diesem Grund kann es wichtig sein, sich auch von einem Trainer zu trennen.

Was haltet Ihr von meiner Ansicht?
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Mahony
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Re: Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Beitrag von Mahony »

Hallo seomin

So mein Freund, jetzt reden wir mal Tacheles.
seomin hat geschrieben:
Mi 14. Okt 2020, 12:58
In einem anderen Thema bekam ich die Antwort,
es ist nicht wichtig, welchem Verband du angehörst, wichtig ist nur dein Trainer, der dich auf dem Weg des TaeKwonDo begleitet.
Du würfelst hier verschiedene Dinge einfach mal so durcheinander.
In dem von dir angesprochenen anderen Thema, ging es darum was dein Schwarzgurt wert wäre und dass es darauf ankäme welchem Verband man angehören würde. >>> viewtopic.php?f=2&t=846&p=1110#p1104

Und die Rede war nicht vom Trainer, sondern von deinem Meister. Das ist ein elementarer Unterschied. Trainer kann man viele haben, Meister aber nur einen.
seomin hat geschrieben:
Mi 14. Okt 2020, 12:58
Der Verband gibt eine sportliche Ausrichtung des Taekwondo vor,
habe ich mich für das traditionelle Taekwondo entschieden lerne ich nach dem Wettkampf-Modus
- kein Kontakt -
Dann hat Großmeister Kwon sehr viel Wert auf den Bruchtest gelegt, die Hyongs wurden sehr schnell gelaufen,
hat mich persönlich gestört.
www.traditional-taekwondo.center./

Gehört mein Trainer/in der WT an, dann wird das olympische Taekwondo unterrichtet,
Brustpanzer, Kopfschutz, Vollkontakt, Faustschläge zum Kopf verboten.
Die Poomsae als Form und das Regelwerk für das olympische Taekwondo unterscheidet sich,
von beiden anderen Richtungen.

In der ITF - Richtung des Taekwon-Do wird im Wettkampf-Modus Leichtkontakt gekämpft,
daher wie das Leichtkontakt der WAKO, WKU , WKC .
Die Formen Hyong aber in der Sinus-Welle, kann ich nicht beurteilen habe ich nie geübt.

Daher vertrete ich die Meinung der Verband gibt die Wettkampf-Regeln vor, daher
ist es wichtig, mich vorher zu informieren.

Was ich bei der WT oder dem olympischen Taekwondo sehr interessant finde, sind die Infos die ich in der Taekwondo Aktuell über diese Richtung finde.
Ob es Zeilen über die Turniere sind, die Wissenschaft des Kampfes des olympischen Taekwondo - von Konstantin Beis - , Mentales Training die Einführung von Diplom-Psychologe Herbert Schmitz,
( für mich eine der besten Einführungen in den " Wettkampf der im Kopf entschieden "wird.)
Selbst Lehrgänge, mit einem Blick über den Tellerrand, finde ich da.
Wobei nicht vergessen werden darf, das Taekwondo der WT hat sich dem Regelwerk der Olympischen Spiele
untergeordnet.
Daher sollte ich alle Wettkämpfe immer aus dieser Sichtweise betrachten.

Mein Verein , da war unserer Trainer vom Taekwondo der WT zum Leichtkontakt gewechselt und
wir nahmen an Turnieren der WAKO teil.
Das war eine sportliche Ausrichtung, weniger Formen viel, viel Sparring.
Aber der Trainer kam vom Taekwondo und mußte sein Training dem Leichtkontakt anpassen.

Daher kommt mein Widerspruch der " Meister " kennt dich und du solltest auf ihn vertrauen - was ich in dieser Weise nicht stehen lassen würde.
Ich habe viel Sparring mit dem " Meister " gemacht, nur war er in einer völlig anderen Gewichtsklasse.
Er war viel leichter, ich ließ mich auf seinen Kampfstil ein.
Da gewann er immer. Bis ich selbst mein Kampfverhalten änderte, da ich größer und schwerer war,
öfters in den Nahbereich gewechselt, dort mit Fausttechniken gepunktet.
Dann habe ich mir die entsprechende Literatur besorgt, Lehrgänge besucht.
Aus dem Buch von Benny " The Jet " Urquidez - Training and Fighting, Skills
dort den Spinning Back Kick ausgesucht und gründlich eingeübt - ohne den Trainer -.
War meine Lieblingstechnik und damit immer erfolgreich.

Was ich in meinem Kampfsport- Leben erfahren habe, kann nur für mich zutreffen.
Aber ich habe nur als Beispiel im Buch von Benny " The Jet Urquidez " vieles von einem guten Trainer lernen dürfen was - mir mein Meister - nicht vermittelt hat.

Mit ein Grund, warum ich eine größere Büchersammlung von Kampfsport-Büchern hatte.
Ein Trainer ist für das Grundlagen-Training in einer Kampfsport-Art sehr wichtig.
Aber Du allein entscheidest, warum Du Taekwondo oder Kampfsport als Hobby ausgesucht hast und welches Ziel Du verfolgst.

Aus diesem Grund kann es wichtig sein, sich auch von einem Trainer zu trennen.
Was deine (obigen) Ausführungen angeht.: Sicherlich hast du recht, dass der jeweilige Verband die Wettkampfregeln gestaltet. Allerdings entscheidet man sich für gewöhnlich von Anfang an dafür, ob man eher Leichtkontakt kämpfen möchte, oder eher Vollkontakt. Zudem besteht das Training nicht nur aus dem Wettkampftraining, sondern aus vielen verschiedenen Aspekten (Selbstverteidigung, Formenlauf u.s.w ).

P.S. Was dir fehlt, ist das Verständnis worum es in den Kampfkünsten geht. Du suchst die Lösung in Äußerlichkeiten und in Büchern, anstatt bei dir selbst zu suchen.
seomin
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Registriert: So 31. Mai 2020, 17:58

Re: Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Beitrag von seomin »

Hallo

ich möchte versuchen auf Dein Gedanken eine Antwort zu finden.
Es macht einfach mehr Spaß, wenn ich nicht allein schreibe.
Denn jetzt bekomme ich eine Rückmeldung, einfach wie sieht es ein anderer User.
- habe noch einiges nachträglich geändert/i] -

Vielleicht kann ich noch andere Gedanken zu diesem Thema lesen?

:)

Dann würde ich von Dir gerne wissen, was Du unter einem " Meister der Kampfkünste " verstehst?
Ist es das, was Werner Lind - Karate BSK - in seinem Buch : der geistige Weg der Kampfkünste , vorstellt und
dieser Meister hat eine Meister- Schüler-Beziehung zum inneren Schüler - nur einem.

Der Link dazu:

www.budostudienkreis.de

Dieser Schüler lebte im Haushalt des Meisters, für einen längeren Zeitraum.
Wobei es bestimmt nicht einfach ist, das nötige Kleingeld zu sparen und mindestens ein Jahr in Okinawa oder Südkorea oder Japan bei einem Kampfkunst-Meister zu leben.
Oder gibt es diese Meister- Schüler- Beziehung in Deutschland in einer Taekwondo -Schule ?

Wobei ich mir nicht sicher bin, wie weit ich mich auf einen " Meister " einlassen würde.
Da ich nur eine Kampfsport-Art lernen will und ich bisher im Kampfsport keinen Menschen hinter dem schwarzen Gürtel erlebt habe, dessen Ratschläge ich fürs Leben benötige.
:roll:


Dann sei Dir versichert, ich versuche Deine Gedankengänge zu begreifen.
Aus diesem Grund habe ich angemerkt, jeder Kampfsportler geht seinen eigenen persönlichen Weg.
Hätte ich während meiner Zeit in München bei Seo Yoon-nam dessen Taekwondo gelernt, vielleicht
könnte ich Deinen Gedanken besser verstehen. Leider zeigt mir ein Freund sogar die Taekwondo Schule von Seo Yoon-nam aber im Training war ich dort nie.


Wenn die Einleitung zu diesem Thema nicht korrekt war, dann entschuldige.]
Aber mir war nicht bewußt, daß Du einen Unterschied machst zwischen Trainer und Meister.
Wobei dieser Begriff Meister für mich an das Handwerk = Meisterbrief angelehnt ist.

Ich habe mir einen Kampfsport-Verein oder- Schule immer danach ausgesucht, was ich für die Selbstverteidigung, den Wettkampf lernen kann. Wie der Trainer sein Wissen und Können vermittelt,
wie anwendbar die Techniken sind.
Wie die Schüler miteinander umgeh
en.

:D
Zuletzt geändert von seomin am So 15. Nov 2020, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
seomin
Beiträge: 101
Registriert: So 31. Mai 2020, 17:58

Re: Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Beitrag von seomin »

Nachtrag

Da ich schon einige Jahre Taekwon-Do oder Taekwondo unterwegs bin.
Einiges von Trainern erzählt bekam, einiges in Büchern über Taekwondo im Teil Geschichte gelesen,
war dieses Buch ein Hinweis vieles zu überdenken.

Schon in der Einführung berichtet der Auto Alex Gillis von einem Lehrgang am 20. April 2001 im Novotel-Hotel in Toronto in Kanada.
.. Tae Kwon Do sollte unpolitisch sein, die Trainer hatten genug von Politik, Spionage und Gangstern.
einfach lesen und vielleicht wird es dann verständlicher, warum ich im Taekwondo nur einen Trainer erwarte.
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seomin
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Re: Warum ist es wichtig, zu wissen, welchem Verband mein Trainer angehört?

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony

zu diesem Thema kommen keine neue Antworten obwohl ich finde, da sollten wir einige Punkte noch einmal ansprechen.
:)

Mahony hat geschrieben:
Mi 14. Okt 2020, 16:25
Hallo seomin

So mein Freund, jetzt reden wir mal Tacheles
.


Du würfelst hier verschiedene Dinge einfach mal so durcheinander.
In dem von dir angesprochenen anderen Thema, ging es darum was dein Schwarzgurt wert wäre und dass es darauf ankäme welchem Verband man angehören würde. >>> viewtopic.php?f=2&t=846&p=1110#p1104

Und die Rede war nicht vom Trainer, sondern von deinem Meister. Das ist ein elementarer Unterschied. Trainer kann man viele haben, Meister aber nur einen.

P.S. Was dir fehlt, ist das Verständnis worum es in den Kampfkünsten geht. Du suchst die Lösung in Äußerlichkeiten und in Büchern, anstatt bei dir selbst zu suchen.



Daher ist doch die Glaubwürdigkeit vor sich selbst wichtig.[/i]
Ob mir das ein " schwarzer Gürtel " im Kampfsportler beibringen kann?
Im Mentalen Training ist es eine Grundlage : unsere Gedanken sind Herr über unsere Emotionen und ab und zu diktieren sie für einige Zeit unser Leben.
Daher gibt es im Buch ein Arbeitsblatt, auf dem ich meine negativen und positiven Gedanken aufschreibe,
und aus den negativen Gedanken eine positive Aussage formuliere.
Weiteres findet sich beim Thema: Mentales Training - das ich für sehr wichtig erachte.

Ich habe bisher noch keinen Trainer gefunden, der neben dem Unterricht in der Kampfsport-Art
sich als " Meister " erwiesen hat. Daher lese ich Bücher oder besuche Kurse zu diesem Thema.
Wobei ich ehrlich bin.
Taekwondo-Do ist eine Kampfsport-Art und in der Gürtelhierarchie aufzusteigen, ist kein Zeichen für geistige Reife.
Der Taekwondo Meister Seo Yoon-nam hat einige Bücher geschrieben hat, die Übungen für ein gesundes und glückliches Leben vorstellen. Er zeigt einen Weg... gehen muß ihn jeder selbst.
Da er im Ruhestand ist, bleiben nur seine Bücher als Hinweise .
:roll:

Bin jetzt etwas weit vom ursprünglichen Thema abgewichen.
Dateianhänge
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