Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Alles, was irgendwie mit Taekwondo zu tun hat
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seomin
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Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Wer mit dem Training der Kampfkünste beginnt, hat irgendwann neben dem Ziel seine Selbstverteidigungsfähigkeiten zu verbessern, im Wettkampf erfolgreich zu sein - den " schwarzen Gürtel " - auf seinem Bildschirm.

Nehmen wir das Tae Kwon Do da habe ich viele Möglichkeiten ( siehe hier unter Verbände )
es gibt Taekwondo -in in freien Schulen, der IBF, sogar im Deutschen Dan Kollegium ( wo jeder eigentlich japanische Kampfkünste vermutet) oder im Kickbox-Verband WKC.
Sogar im Deutschen Karate Verband gibt es koreanisches Karate und Taekwondo.

Was ist daher mein Schwarzgurt wert ?
Das kommt darauf an, wo Du Deine Danprüfung abgelegt hast - sicher??
Nein, nicht darauf was Du dafür bezahlt hast.
Sondern welchen persönliche Einstellung Du zum " Schwarzen Gürtel" und welche Anforderungen in der Prüfung Du erfüllen und welcher Meister die Prüfung abgenommen hat.


Im Taekwondo des DTU gibt es schon zwei Möglichkeiten, einmal eine Prüfung der DTU und dann eine Kukkiwon -Danprüfung die sogar weltweit anerkannt ist ( natürlich nur, wenn der Verband das Kukkiwon in Südkorea anerkennt ).

Im Jurakido - Kampfkunst Recht , Bundesakademie - findet sich ein längerer Artikel:
" Rechtliche und ethische Fragen rund um den Schwarzgurt ".


Gibt es wirklich bestimmte Qualitätsstandards bei den " Schwarzengürtel " ??
Bei einem größeren Verband kann ich hoffen, daß die Regeln für die Gürtelprüfungen eingehalten werden- ?
Aber ich habe das Buch: Tödliche Kunst - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do. gelesen.
1975 verlieh sich Kim Un-yong selbst den 8. Dan im Taekwondo Richtung WT.
Der General Choi Hong-hi hatte den 2. Dan im Shotokan -Karate und bekam als Chef der ITF den 9.Dan Taekwond-Do.
Der Verbandspräsident der IBF- Deutschland hat bestimmt auch den 9. Dan im Taekwondo.
In der Richtung Taekwondo im Deutschen Karate Verband wird es ähnlich sein.

Daher - für einen Breitensportler - der an keinen Wettkämpfen teilnehmen will, ist es eine persönliche Entscheidung.
Das ist aber in anderen Kampfkünsten oder Kampfkunst-Arten ähnlich.

:roll:

Ob dieses Thema einen User veranlaßt etwas zu schreiben?
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Mahony
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von Mahony »

Diese Fragen kannst du unmöglich ernst meinen!

Wenn du, als Schüler deines Meisters, dich ernsthaft fragst was dein Schwarzgurt wert ist, dann solltest du besser nicht mehr trainieren.
seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Hallo,

endlich eine Antwort.

Leider gehst Du nicht näher darauf ein, was Dich an meinen Gedanken stört.
Es geht nicht um das Verhältnis eines Lehrers und seines Schülers - sondern -
welche Bedeutung hat der " schwarze Gürtel ".

Ich vertrete die Ansicht, der schwarze Gürtel ist ein Nachweis einer abgelegten Prüfung in einem bestimmten Verband oder einer Schule.

Weder bin ich mit dem " schwarzen Gürtel " ein besonderer Mensch geworden,
noch ein unbesiegbarer Sportler in meinem System.
Wenn ich mir einen Verein oder eine Schule nach dem " Gürtelgrad des Ausbilders " aussuche,
dann könnte das der falsche Weg sein.
Daher sollte ich im Probetraining erkennen, der Ausbilder hat Freude daran seine Kampfsport-Art zu unterrichten.
Alle anderen Sportler/innen sind begeistert beim Training dabei.
Ist es ein Breitensport-Verein oder -Schule dann finde ich Menschen aller Altersklassen.
In einem Verein oder Schule mit einem großen Anteil an " Wettkämpfern " gibt es extra Unterrichtseinheiten für die Breitensportler .

Da ich meine Vorstellung erweitert habe.
Wie wäre es mit einigen Sätzen, um Deine Meinung zu verstehen.
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Mahony
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von Mahony »

Hallo seomin
seomin hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 19:55
Leider gehst Du nicht näher darauf ein, was Dich an meinen Gedanken stört.
Genau DAS war meine Absicht. Du solltest deine Frage überdenken.
seomin hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 19:55
Weder bin ich mit dem " schwarzen Gürtel " ein besonderer Mensch geworden,
noch ein unbesiegbarer Sportler in meinem System.

Genau so ist es.
seomin hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 19:55
Daher sollte ich im Probetraining erkennen, der Ausbilder hat Freude daran seine Kampfsport-Art zu unterrichten.
Alle anderen Sportler/innen sind begeistert beim Training dabei.
Ist es ein Breitensport-Verein oder -Schule dann finde ich Menschen aller Altersklassen.
In einem Verein oder Schule mit einem großen Anteil an " Wettkämpfern " gibt es extra Unterrichtseinheiten für die Breitensportler .
Wenn du das alles erst zur Schwarzgurtprüfung erkennst, dann ist das wohl etwas spät.
seomin hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 19:55
Ich vertrete die Ansicht, der schwarze Gürtel ist ein Nachweis einer abgelegten Prüfung in einem bestimmten Verband oder einer Schule.
Der Verband dem du angeschlossen bist, ist völlig nebensächlich.
Vertraue deinem Meister, denn nur er kennt dich ganz genau und nur er kann dich und deine Fähigkeiten ganz genau beurteilen.
seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Hallo

ob ich Deine Ansichten teile?
Vielleicht in einigen Punkten.

Denn um den " schwarzen Gürtel oder die Steigerung die Bahnschranke " gibt es nicht nur im Taekwondo
immer wieder einiges zu lesen.
Dieses Thema wurde im Judo-Forum sehr, sehr gründlich abgearbeitet.
In einem anderen Forum natürlich auch, nur ist dort der Umgang der User unter einander nicht immer höflich.


Mit einem Bezug zum Taekwondo der WT
https://www.btu-online.de/
Immer Ärger mit den Danprüfungen
da werden die Dan-Prüfungen bei der DTU und Dan- Prüfungen bei koreanischen Großmeistern - Kukkiwon- Danprüfungen - aus der Sicht der DTU erläutert.

Dein Hinweis auf den Trainer oder schwarzen Gürtel im Verein - und er kennt mich.
Da habe ich schon einiges erlebt, daher habe ich meine eigene Ansicht zu diesem Thema.


Ob wir uns daher auch über diesen Hinweis unterhalten sollten? Diese Gedankenspiele gibt es auch im Judo des DJB.
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Nachtrag
Im Leben ändern sich öfters die Ziele und im Alter hat der Sport einen völlig anderen Stellenwert.

Mein TaeKwonDo- Training lehnt sich an die Vorgaben dieses " Taekwondo- Rentners " an.
Daher sind meine Ziele anders.
Für das Training ist kein junger Meister/in erforderlich.

:)
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Mahony hat geschrieben:
So 11. Okt 2020, 19:58
Diese Fragen kannst du unmöglich ernst meinen!

Wenn du, als Schüler deines Meisters, dich ernsthaft fragst was dein Schwarzgurt wert ist, dann solltest du besser nicht mehr trainieren.

Diese Frage ist einfach zu beantworten.
Einfach diesen Link beachten

www.taekyon-remscheid.de
dort unter uns : Dan Promotion Test
diese Schule, neben anderen, darf Kukkiwon Dan- Prüfungen abnehmen Kukkiwon ist für die Prüfungen im Taewkondo der WT zuständig und steht in Süd-Korea.

Natürlich kann jeder Verband seine eigene Prüfungsordnung erlassen.
Daher hat die DTU - Deutsche Taekwondo Union - eine Prüfungsordnung ist dem Verband WT angeschlossen
und sollte die Kukkiwon- Dan -Prüfungen anerkennen.
Einige Taekwondo-in entscheiden sich für eine Prüfung bei einem Kukkiwon -Prüfer, gefällt der DTU
irgendwie nicht.

Selbst ein Verein kann sich eine eigene Prüfungsordnung geben.
Dort Dan- Graduierungen vergeben die natürlich nur in diesem Verein anerkannt sind.
Oder versuchen sich über das Kukkiwon diese Urkunden gegen einen kleinen Beitrag bestätigen zu lassen.
Daher in der Welt der Kampfsport-Arten ist vieles möglich.

Es gibt Verbände, bei denen die Bestätigung einer Dan- Prüfung auf dem kleinen Dienstweg möglich ist.

:roll:

Daher habe ich dieses Thema: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel " zur Diskussion gestellt.
;)
seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Mahony hat geschrieben:
So 11. Okt 2020, 19:58
Diese Fragen kannst du unmöglich ernst meinen!

Wenn du, als Schüler deines Meisters, dich ernsthaft fragst was dein Schwarzgurt wert ist, dann solltest du besser nicht mehr trainieren.
Lieber Mahony,

aber genau diese Frage habe ich mir erneut gestellt, nachdem ich die neueste Ausgabe der Taekwondo Aktuell gelesen habe.
Es stellt sich mir immer wieder die Frage, welchen Wert hat dieser " schwarze Gürtel ".
Ich kann es nur so beantworten. Er ist ein " Nachweis für eine Prüfung, oder der Hinweis auf eine Urkunde,
auf einen Verband der diese Urkunde ausgestellt hat oder einfach eine Urkunde bestellen und selbst ausfüllen.

Daher entscheide ich selbst, welchen Weg ich wähle.
Besonders aber welchen Wert ich dem " schwarzen Gürtel " zuordne.

Dann sei mir wirklich nicht böse- wenn ich einen Trainingspartner nach seinem Könnnen und nicht nach seinerm Gürtelgrad beurteile.
Denn ein Gürtelgrad sagt nichts darüber aus, wie sich der Taekwondo-in im Training verhält,
möchte ich von ihm lernen oder suche ich mir lieber einen anderen Trainingspartner/in.
Wobei ich in einem Verein übe, da ist es nicht Pflicht während des Trainings einen Gürtel zu tragen.
Es genügt eine Kampfsport-Hose und ein T-Shirt nicht nur bei den Anfängern.

In der Ausgabe der neusten Taekwondo- Aktuell habe ich über eine Prüfung gelesen, da hat sich der Präsident des Verbandes einer Prüfung zum 10. Dan. gestellt und natürlich bestanden.
Die Prüfer hatten immerhin den 7. Dan. bei dieser Prüfung.

Oder nehmen wir den Präsidenten der World Taekwondo Defense Federation -siehe Text in der Taekwondo Aktuell Ausgabe November.
Sein Hauptlehrer stammt aus dem Yeonmukwan in Jeonnam.
Dieser Großmeister ist Lee Dong-sup und dessen Meister ist - Seo Yoon-nam aus Deutschland -
der in Südkorea Dang Su Do - eine chineschische Form von Karate gelernt hat -
( siehe Buch: Meister Seo und das Geheimnis des Ausgenblicks , Seite 30 )
Der Taekwondo Großmeister Seo Yoon-nam kam 1967 auf Einladung von Carl Wiedmeier Oh-Do-Kwan Schulen nach München und blieb dort.
Dieser Meister des Taekwondo hat einige Bücher geschrieben. Aber es sind keine Technik-Bücher sondern
er stellt Übungen für ein gesundes und glückliches Leben vor.

Daher ist es heute viel leichter, sich mit einem Bericht auseinander zu setzen.
Obwohl ich festgestellt habe, vieles erklärt sich, wenn ich ab und zu im Buch " Tödliche Kunst "
nachlese.


:roll:
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Mahony
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von Mahony »

Hallo seonim
seomin hat geschrieben:
Do 5. Nov 2020, 08:34
Es stellt sich mir immer wieder die Frage, welchen Wert hat dieser " schwarze Gürtel ".
Zunächst mal folgendes: Ein Gürtel ist dazu da, die Hosen fest zu halten.
Und Wert ist er so ca. 5 Euro Plus Versandkosten. ;) :mrgreen:
seomin hat geschrieben:
Do 5. Nov 2020, 08:34
Ich kann es nur so beantworten. Er ist ein " Nachweis für eine Prüfung, oder der Hinweis auf eine Urkunde,
auf einen Verband der diese Urkunde ausgestellt hat oder einfach eine Urkunde bestellen und selbst ausfüllen.
Nein, der schwarze Gürtel, ist ein Schritt auf deinem Weg zu deinem inneren Meister, nicht mehr und auch nicht weniger.
Er bezeugt, dass Du auf dem Weg bist. Ob Du den Weg weiter beschreitest, oder nicht, das liegt allein bei Dir.
Ein Meister kann Dir den Weg zeigen, aber gehen musst Du ihn alleine. Es gibt da keine Abkürzung.

Diese Urkundengläubigkeit hier im Westen, ist eine echte Pest und hat mit dem ursprünglichen Budo nicht das geringste zu tun.
seomin hat geschrieben:
Do 5. Nov 2020, 08:34
Dann sei mir wirklich nicht böse- wenn ich einen Trainingspartner nach seinem Könnnen und nicht nach seinerm Gürtelgrad beurteile.
Denn ein Gürtelgrad sagt nichts darüber aus, wie sich der Taekwondo-in im Training verhält,
möchte ich von ihm lernen oder suche ich mir lieber einen anderen Trainingspartner/in.
Wenn Du etwas erlernen möchtest, dann solltest Du Dich an Menschen halten, die das zu Erlernende bereits können. Das hat nichts mit dem technischen Können des Schwarzgürtels zu tun, sondern mit dessen geistiger Reife, welche der Schwarzgurt durch sein geistiges Training und durch Erfahrung erlangt hat.
Lehnst Du dies ab, dann fehlt es Dir anscheinend an Respekt denjenigen gegenüber, die bereits (geistig und aus der Erfahrung heraus) weiter sind als Du.
Natürlich steht es Dir frei so zu handeln, nur wirst Du mit dieser Einstellung niemals eine höhere Stufe erreichen. Wie gesagt, es gibt keine Abkürzung auf deinem Weg zum inneren Meister.

Um zu verstehen, was ich damit meine, empfehle ich dir das Buch Budo. Der geistige Weg der Kampfkünste von Werner Lind zu lesen. Dieses Buch handelt von den geistigen/geistlichen Aspekten der Kampfkünste. Es reicht allerdings nicht aus, dieses Buch nur ein einziges Mal zu lesen. Lies es Dir durch, trainiere dann ein weiteres Jahr und lies es wieder. Dies tust Du jedes Jahr ein Mal.
Du wirst dann feststellen, dass sich der Sinn hinter den Worten für Dich geändert hat, durch die Erfahrungen die Du in dem jeweils vergangenen Trainingsjahr gemacht hast.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg zum Meister Deiner Kampfkunst.
seomin
Beiträge: 101
Registriert: So 31. Mai 2020, 17:58

Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony

es wurde schon etwas einsam - in Deinem Forum - daher bin ich froh, daß Du schreibst.
Muß meinen Text etwas verändern, war einfach zu schnell mit der Antwort.
Aber ich hoffe, nach einigen Versuchen steht der Text.
:)
Mahony post_id=1125 time=1604603434 user_id=2]
Zunächst mal folgendes: Ein Gürtel ist dazu da, die Hosen fest zu halten.
Und Wert ist er so ca. 5 Euro Plus Versandkosten. ;) :mrgreen:


Der schwarze Gürtel kann an die " Vorstellungen des Trägers " angepaßt werden.
Meiner kostete um die 15 € und hat einen Ehrenplatz auf der Ablage in meinem Zimmer.
;)

e=seomin post_id=1123 time=1604561642 user_id=981]
Ich kann es nur so beantworten. Er ist ein " Nachweis für eine Prüfung, oder der Hinweis auf eine Urkunde,
auf einen Verband der diese Urkunde ausgestellt hat oder einfach eine Urkunde bestellen und selbst ausfüllen.

Nein, der schwarze Gürtel, ist ein Schritt auf deinem Weg zu deinem inneren Meister, nicht mehr und auch nicht weniger.
Er bezeugt, dass Du auf dem Weg bist. Ob Du den Weg weiter beschreitest, oder nicht, das liegt allein bei Dir.
Ein Meister kann Dir den Weg zeigen, aber gehen musst Du ihn alleine. Es gibt da keine Abkürzu
ng.


Diese Gedanken sind mir nicht fremd.
Nur haben sich während meiner Zeit in den Kampfkünsten - war schon in einigen Richtungen unterwegs-
meine Vorsstellungen etwas geändert.

Wenn ich mir das Buch: Tödliche Kuns
t - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do - durchlese,
dann zweifele ich.
Kim Un-yong - der Präsident der WTF -verlieh sich 1975 selbst den 8. Dan im Taekwondo.
Der General Choi Hong-hi hatte den 2. Dan im Shotokan- Karate , später den 9. Dan in der ITF.
Nur Großmeister Kwon Jae-Hwa hat nur den 7. Dan angegeben, den er von der ITF bekam.
Selbst als Systemmeister hat er sich nicht selbst befördert.
In der ITF werden die Meistergrade hier vorgestellt:

www.itf-germany.com
über Taekwond-Do

www.itf-d.de/

auf dieser Seite findet sich vieles, einfach etwas suchen.
:)

]Diese Urkundengläubigkeit hier im Westen, ist eine echte Pest und hat mit dem ursprünglichen Budo nicht das geringste zu tun

Was verstehst Du unter dem ursprünglichen Budo?
Den Weg eines Kriegers?
Den findest Du bestimmt in keiner Kampfkunst oder Kampfsport-Schule.



=seomin post_id=1123 time=1604561642 user_id=981]
Dann sei mir wirklich nicht böse- wenn ich einen Trainingspartner nach seinem Könnnen und nicht nach seinerm Gürtelgrad beurteile.
Denn ein Gürtelgrad sagt nichts darüber aus, wie sich der Taekwondo-in im Training verhält,
möchte ich von ihm lernen oder suche ich mir lieber einen anderen Trainingspartner/in.

Deine Worte
Wenn Du etwas erlernen möchtest, dann solltest Du Dich an Menschen halten, die das zu Erlernende bereits können. Das hat nichts mit dem technischen Können des Schwarzgürtels zu tun, sondern mit dessen geistiger Reife, welche der Schwarzgurt durch sein geistiges Training und durch Erfahrung erlangt hat.


Jetzt kommen wir näher an das heran, was ich als Ziel bezeichne.
Im Kampfsport habe ich nie einen " Lebensführer oder Meister " gesucht sondern ein Trainer
der mir die Techniken vermittelt, die ich in einem Kampfsport-Buch über dieses System finde.
Aber einen " Meister " der neben den Techniken auf den geistigen Weg eingeht?
Da habe ich vielleicht die falschen Lehrgänge besucht.
Oder das Buch von Chuck Norris zu spät gelesen.
Der in seinem Buch: Zen- Kampfkunst im täglichen Leben - Kristkeitz Verlag
näher auf seine ZEN - Erfahrungen einge
ht.
Wobei der ZEN- Weg für uns Europäer nicht einfach ist.


Deine Worte:
Lehnst Du dies ab, dann fehlt es Dir anscheinend an Respekt denjenigen gegenüber, die bereits (geistig und aus der Erfahrung heraus) weiter sind als Du.
Natürlich steht es Dir frei so zu handeln, nur wirst Du mit dieser Einstellung niemals eine höhere Stufe erreichen. Wie gesagt, es gibt keine Abkürzung auf deinem Weg zum inneren Meister.



[i]Um zu verstehen, was ich damit meine, empfehle ich dir das Buch Budo. Der geistige Weg der Kampfkünste von Werner Lind zu lesen. Dieses Buch handelt von den geistigen/geistlichen Aspekten der Kampfkünste. Es reicht allerdings nicht aus, dieses Buch nur ein einziges Mal zu lesen. Lies es Dir durch, trainiere dann ein weiteres Jahr und lies es wieder. Dies tust Du jedes Jahr ein Mal.
Du wirst dann feststellen, dass sich der Sinn hinter den Worten für Dich geändert hat, durch die Erfahrungen die Du in dem jeweils vergangenen Trainingsjahr gemacht hast.

Du denkst dabei an Werner Lind, einen Karate-ka aus Rumänien, der bei Jorga gelernt hat.
www.budostudienkreis.de/

dann sollte ich noch diesen Link einfügen, der näher auf das Karate eingeht, wie es der Hauptlehrer dieser Richtung in Deutschland und auf Okinawa unterrichtet.
www.karate-nord.de/


Das Buch von Werner Lind, siehe Budostudienkreis , habe ich lange in meinem Bücherschrank gehabt.
Im Buch viele Stellen unterstrichen. Nur Werner Lind - ein Karate-ka - der Richtung Shotokan,
hat sich vieles selbst ausgedacht.
Seine Vorstellungen über den geistigen Weg in den Kampkünsten, den werde ich sehr selten in einem Dojang oder Dojo oder auf einem Lehrgang finden.
Wenn Du es anders erlebt hast, dann könntest Du einfach ein einem Artikel , einiges davon erzählen.

Die Werke von Werner Lind werden von einigen Kampfsportlern sehr kritisch gesehen.
Im kkb habe ich dieses Buch in einer Antwort angegeben und wurde sofort als Träumer der Kampfkünste bezeichnet. Mein Beitrag völlig zerrissen.
Die Vorstellung der Rangstufen in seinem Karate-Stil werde ich in meinem Verband vergebens suchen.
Übrigens selbst beim Gründer des Judo - Jigoro Kano - der diese Gürtel eingeführt hat; finde ich keinen Hinweis der einen höheren Gürtelgrad mit einer höheren geistigen Reife gleichsetzt.
:)


Do - die geistige Schulung, aus dem Buch von Eric Wagner
Tae Kwon Do perfekt, - Der Leitfaden für das Training -
" Das gilt allerdings nicht für die geistige Schulung, das DO das mit Taekwondo untrennbar verbunden ist....
Zum anderen ist, auf viel subtilerer Ebene mit dem Praktizieren dieser Kampfkunst meist auch ein Charakterwechsel des Ausübenden verbunden.

Aus diesem Buch, darf ich mit Zustimmung vom Autoren Eric Wagner , einige Zeilen vorstellen.



Danke für die gute Unterhaltung.
Dateianhänge
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