Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Alles, was irgendwie mit Taekwondo zu tun hat
seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Mahony hat geschrieben:
So 11. Okt 2020, 19:58
Diese Fragen kannst du unmöglich ernst meinen!

Wenn du, als Schüler deines Meisters, dich ernsthaft fragst was dein Schwarzgurt wert ist, dann solltest du besser nicht mehr trainieren.



Auf diese Deine Antwort - möchte ich noch einmal zurück kommen -.
Ich habe für mich erkannt, in der Zeit von Google ist vieles einfacher.
Einfach nachlesen.
Es gibt Verbände, Schulen, Mini-Verbände, ohne Verbindung zu einem bekannten Meister.
Oder kleine Gruppen, die behaupten, sie üben Taekwon-Do, Taekwondo, Judo, usw.
ohne Verbindung oder Kontakt zu einem anerkannten " Meister" aus Korea, Japan, Thailand der diese Kampfkünste unterrichtet. Oder einem Verband der weltweit aufgestellt ist.
Aber genau in diesen kleinen " Verbänden " tummeln sich die hohen Dan-Grade...

Warum sollte ich daher diese Frage nicht dem Trainer stellen?
Mein schwarzer Gürtel ist er nur in einem " Mini-Verband " anerkannt?
Oder nur in unserer Schule?

Wobei jeder erkennen sollte, der " schwarze Gürtel " ist ein Nachweis für eine abgelegte Prüfung .
Dann ist es doch jedem Kampfsportler bekannt. Ich kann mir selbst einen hohen Dan-Grad
verleihen, etwa den 8. Dan im Judo, wenn ich nicht behaupte, der ist vom DJB, dem DDK,
dem Kodokan in Japan ausgestellt.
Dazu ist es nicht notwendig, an irgend einem Turnier bei einem bekannten Verband, als Sieger einer Gewichtsklasse aufgefallen zu sein.

Habe ich mich für eine bestimmte Kampfsport-Art entschieden.
Dann wird mein erworbener Gürtel nur in dieser Richtung wichtig sein - dort im Training oder auf Wettkämpfen.


In der Selbstverteidigung - gibt es keine Regeln, keine extra Sportkleidung, keine Gürtel,
es zählt nur, komme ich unbeschadet davon.
Daher zählt da der " schwarze Gürtel " nicht, sondern

Daher was zählt wirklich??
Bestimmt erhalte ich keine Antwort.
Schade.
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Mahony hat geschrieben:
So 11. Okt 2020, 19:58
Diese Fragen kannst du unmöglich ernst meinen!

Wenn du, als Schüler deines Meisters, dich ernsthaft fragst was dein Schwarzgurt wert ist, dann solltest du besser nicht mehr trainieren.


Bei meinen letzten Antworten, möchte ich noch einen Gedanken anfügen.
Ich war immer der Ansicht, die Kampfkunst-Arten sind aus den Kriegskünsten oder dem Kriegshandwerk entstanden.
Wenn ich einen Kampfkunst- Unterricht anbieten, dann hat der Trainer oder Ausbilder, auch Pflichten.
Denn -wie immer wieder besonders in Bücher über die Kampfkünste hervorgehoben wird, werden Techniken vermittelt die dem Gegner schweren körperlichen Schaden zufügen können.
Daher ist für das Kriegshandwerk ein bestimmtes Alter erforderlich.

Aber aus geschäftlichen Gründen nehmen viele " Taekwondo- Schulen " Kinder auf.
Das ist bezogen auf die Olympischen Spiele und das " Wettkampf- Taekwondo " . Bei den Olympischen Spielen
finde ich meistens nur junge Menschen, denn nur diese können größere sportliche Leistungen abrufen.


Daher gibt es im Taekwondo den Gürtel- Poom ( schwarzer Gürtel ) für Kinder.
Ich habe in der Taekwondo Aktuell von einem Mädchen gelesen, das mit 6 Jahren den 1. Jugend-Schwarz-Gürtel erhalten hat.
Oder ein anderes Beispiel:

https://www.meinbezirk.at/graz/

Oder ich verweise auf die Gürtel-Vergabe des Kukkiwon an bekannte Persönlichkeiten aus der Politik
die den 9. Dan Taekwondo des Kukkiwon erhalten.

Daher stelle ich mir schon die Frage:
nach dem Ehrenkodex für den schwarzen Gürtel
oder welchen Stellenwert ich diesem "schwarze Gürtel " zuordnen sollte?

Dies ist natürlich eine theoretische Frage für mich.
Im Sparring zeigt sich, wer der bessere Kämpfer/in ist.
Im Leben ob der Kampfsportler bei persönlichen Herausforderungen ruhig bleiben kann.
( Das ist aber nach meiner Ansicht, eine Einstellung die durch Meditation erworben werden muß)

Bestimmt können die jungen Menschen auf dem Dateianhang ihr Prüfungsprogramm perfekt abspulen.
Die technische Prüfung für einen " schwarzen Gürtel " erfüllen.
Aber ob Du an das dachtest, als Du mir die Lektüre:
der geistige Weg der Kampfkünste, von Werner Lind, zum Lesen vorgeschlagen hast?

Obwohl ich da - aus meiner Zeit in den Kampfsport-Arten -eine andere Vorstellung habe.
Die Meditation, Autogenes Training, usw. ist für mich da eine Lösung.

Leider bleiben diese Zeilen bestimmt wieder ohne Kommentar !
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Wir sollten einfach anerkennen, dieses Thema kann nicht in ein oder zwei Sätzen abgehandelt werden.

Der Ehrenkodex für den schwarzen Gürtel...da sind die Ansichten von Verband, Schule, Trainer, usw.
verschieden.

Einige " Großmeister " bieten extra Kurse für die Prüfung des " schwarzen Gürtels " ab dem 4. Dan an.
Da diese Veranstaltungen nicht gerade billig sind, bestehen die Prüflinge auch.
Macht diese Urkunde ein besseren Taekwondo- in?
Oder ist nicht die Frage, was erwarte ich - von meinem schwarzen Gürtel?


Das Kukkiwon aus Südkorea - hat das Geschäftsmodel : Gürtelgrade und Urkunden aus Südkorea
sehr gut entwickelt.
Ob daher eine Urkunde oder ein schwarzer Gürtel aus Südkorea: Olympisches Taekwondo,
Kukkiwon- Taekwondo ein Ziel für einen Taekwondo-in sein könnte?
Ein schwarzer Gürtel ist ein Leistungsnachweis.
Ob ich daraus ableiten kann, der Taekwondo- in hat sich auch mit dem geistigen Weg der Kampfkünste
beschäftigt. Wobei zuerst festgelegt werden sollte, was dieser geistige Weg der Kampfkünste überhaupt ist.

Die Kampfkünste waren vor langer Zeit ein Kriegshandwerk.
Heute im Olympischen Taekwondo ein Sport.

Würde mich über eine Antwort freuen! Die mich zum Nachdenken anregt.
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Nachdem ich das Buch:
Tödliche Kunst - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do, von Alex Gillis,
wieder mal gelesen.

Dann die Seite des Kukkiwon in Österreich aufgerufen,
finde ich ,es sollte wirklich einen Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel " geben.

Ob es auch daran liegt, dass ich öfters die Taekwondo Aktuell sorgfältig lese.
Das Taekwondo der WT oder olympisches Taekwondo ist eine Sport-Art geworden,
Kim Un-yong übernahm im Januar 1971 das Amt des KTA- Präsidenten - sein Taekwondo der WT - hatte die Unterstützung des südkoreanischen Präsidenten.
Die Trainer und Schulen der ITF wurden " freundschaftlich " übernommen, da alle Schulen eine Lizenz benötigten..
danach mußten 80% der ITF Taekwon-Do Schulen schließen.

Den geistigen Weg der Kampfkünste finde ich leider- trotz allem sorgfältigen Suchen - nicht in der Geschichte des Tae Kwon Do.
Da geht es nur um Macht, Geld,
Wobei einige koreanische Taekwondo -Meister mit dem koreanischen Geheimdienst zusammenarbeiteten.

Kim Un-yong schaffte es das Taekwondo der WT, bei der Generalversammlung des IOC, wieder
ins Programm zu schaffen; nachdem das IOC es zu den Olympischen Spielen 1996 nicht zugelassen hatte.
2003 wurde Kim Un-yong Vizepräsident des IOC.
Dann begann der Abstieg. Südkoreanische Ermittler fanden im Haus und Büro einen Safe mit 1,6 Million Dollar in ausländischer Währung.
2018 wurde der Kukkiwon Präsident verhaftet.

Eigentlich interessiert mich die Politik des Taekwondo der WT oder IT nicht besonders - die anderer Splittergruppen des Taekwon-Do auch nicht.
Mein Trainer unterrichtet mich und andere Schüler in seiner Kampf-Sport-Art.

" Moral ist das, was Religionen lehren, wenn sie nicht verstanden haben , worum es geht."
Tausend Wege zum Zen

Vielleicht erwarte ich daher von einem Trainer des Taekwondo nur, daß er mich in Tae Kwon Do unterrichtet.
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seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Was finde ich im Internet?

Rechtliche und ethische Fragen rund um den Schwarzgurt
( Jurakido Kampfkunst & Recht , Bundesakademie )

einige sehr interessante Artikel:

https://www.kmaa.at


dann einige Infos von diesem Verband
http://www.ddk-ev.de/


oder von diesem Verband - dort findest Du auch Taekwondo-in
https://ibf-deutschland.de

Daher frage ich mich schon, welchen Stellenwert hat mein Gürtel, den ich in welchem Verband
gemacht habe.
Möchte ich Wettkampf auch nur teilweise machen, dann führt mich mein Weg zum olympischen Taekwondo
oder der ITF.
Obwohl die IBF - Deutschland wie jeder etwas größere Verband natürlich auch Weltmeisterschaften
durchführt.


Ob jetzt eine Antwort kommt???
seomin
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Re: Der Ehrenkodex für den " schwarzen Gürtel "

Beitrag von seomin »

Der Ehrenkodex für den schwarzen Gürtel

besagt aber auch, daß ein Verband seine verliehen Gürtelgrade wieder aberkennen kann.

Jetzt hat es Herrn Putin erwischt.
Aberkennung des " Ehren -Dans im Taekwondo der WT "

einfach nachlesen,
https://www.mopo.de/sport/sportmix

Suche: Putin verliert seinen schwarzen Gürtel
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