Do - die geistige Schulung

Alles, was irgendwie mit Taekwondo zu tun hat
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Mahony
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von Mahony »

Hallo seomin
seomin hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 12:37
Wir unterhalten uns aber noch immer über eine Kampfkunst?
Nicht über einen Lehrgang, ein Seminar.. das mir helfen soll, mit meinem Leben besser zurecht zu kommen.
Ja, genau so ist es. Wir unterhalten uns hier über eine Kampfkunst und nicht über irgendein Seminar. Eine Kampfkunst muss gelebt werden, da reicht ein Seminar nicht.
seomin hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 12:37
Deine eigenen Erfahrungen in einer " Meister-Schüler-Bindung " das ist doch die Ausnahme.
Eine Meister-Schüler Bindung, im Sinne eines Uchi deshi („innerer Schüler“) ist immer eine Ausnahme. Warum? Weil nur wenige sich diesem Leben hingeben und später selbst zum Meister werden können. Sieh Dir nur mal an, wie viele Millionen Tae Kwon Do Schüler es auf der Welt gibt, und dann schau Dir an wie viele davon zum Meister werden.
Werner Lind schreibt in seinem Buch über seine Erfahrungen auf seinem Weg und ich finde er beschreibt das ganz gut. Natürlich unterscheiden sich die Lebenswege eines jeden Menschen immer auch, aber das wesentliche bringt er recht gut zum Ausdruck.
seomin hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 12:37
Oder wie hast Du einen Lehrer gefunden, dem Du völlig vertrauen konntest,
daß er Dir den richtigen Weg zeigt?
Wenn Du einen Meister triffst, dann spürst Du das an seiner Ausstrahlung, an seinem Charakter, an seiner Haltung, an seiner Wahrhaftigkeit, an allem was er tut.

Ja, ich hatte wohl Glück solch einen Meister zu finden UND ich war bereit zu Vertrauen und den Weg zu gehen.
seomin hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 12:37
Aber warum wurden die Soldaten in Südkorea in Tae Kwon Do ausgebildet?
Weil sie bestmöglich in der Lage sein sollen, ihr Land zu verteidigen. Das hat mit einer Meister-Schüler-Bindung aber nichts zu tun, sondern lediglich mit der Verteidigung des Landes mittels körperlichen und geistigen Fähigkeiten.
Die Armee-Ausbildung in Korea ist knallhart und nicht mit der Ausbildung in der Bundeswehr zu vergleichen (da es in Korea jederzeit zum Krieg kommen kann).
seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony

danke für Deine ausführliche Antwort.

Ich werde Dir zuerst einen kurzen Hinweis senden, später möchte ich gerne weitere Gedanken vortragen.

Mahony hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 15:03
Hallo seomin
Eine Meister-Schüler Bindung, im Sinne eines Uchi deshi („innerer Schüler“) ist immer eine Ausnahme. Warum? Weil nur wenige sich diesem Leben hingeben und später selbst zum Meister werden können. Sieh Dir nur mal an, wie viele Millionen Tae Kwon Do Schüler es auf der Welt gibt, und dann schau Dir an wie viele davon zum Meister werden.
Werner Lind schreibt in seinem Buch über seine Erfahrungen auf seinem Weg und ich finde er beschreibt das ganz gut. Natürlich unterscheiden sich die Lebenswege eines jeden Menschen immer auch, aber das wesentliche bringt er recht gut zum Ausdruck.

Ohne auf das Buch verweisen zu müsse
www.budostudienkreis.de/info-bkk/sensei-werner-lind



Deine Antwort
Wenn Du einen Meister triffst, dann spürst Du das an seiner Ausstrahlung, an seinem Charakter, an seiner Haltung, an seiner Wahrhaftigkeit, an allem was er tut.

Ja, ich hatte wohl Glück solch einen Meister zu finden UND ich war bereit zu Vertrauen und den Weg zu gehen.

Nur ein Hinweis da Du darüber nicht viel in der Presse lesen kannst.
Eine Antwort auf Deine Worte:
Die Armee-Ausbildung in Korea ist knallhart und nicht mit der Ausbildung in der Bundeswehr zu vergleichen (da es in Korea jederzeit zum Krieg kommen kann).
[/quote]
Da unsere Soldaten öfters vom Bundestag in Auslandseinsätze geschickt werden,
dies wird nicht oft bekannt gemacht, gibt es extra für diese Auslandseinsätze Ausbildungszentren.
Leider sind diese Auslandseinsätze nicht wie auf dem Truppenübungsplatz.
Aber die Presse schreibt auch darüber nicht viel.


schreibe bald weiter.
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seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Zu diesem Thema passen die Worte aus dem Buch:
ZEN - in den Kampfkünsten Japans, von Taisen Deshimaru-Roshi, Kristkeitz Verlag
" Do ist der Weg, die Methode, die Lehre, durch die man das Wesen seines Geistes und seines Ich vollkommen verstehen kann."
In der ZEN- Lehre bleibt der Schüler immer der Schüler des Meisters bis zu dessen Tod.

Eine Erklärung zum inneren Schüler - die ich - an unsere Zeit angepaßt finde, stellt dieser Artikel vor.
Warum sollte ich neue Worte finden, dieser Text entspricht meiner Vorstellung.
Die Bedeutung der Meister-Schüler-Bindung - unter Kapitel Ausbildung
3.5

www.aikido-bayern.de/

Ein bekannter Taekwondo Großmeister 9. Dan aus München, hat in seinem Link diese Gedanken

www.masterko.de/
dort der Abschnitt Philosophie

Obwohl mir Tae Kwon Do viel gibt, einen Meister im Sinne von " Meister-Schüler-Bindung "
habe ich nie erlebt. Habe aber auch im Kampfsport nie danach gesucht.

Vielleicht komme ich aber nur mit dem Autogenen Training, Mentalen Training besser zurecht.
Mithilfe des Autogenen Trainings können sie sich in einen tranceähnlichen Zustand versetzen und dadurch einen direkten Kontakt mit dem Unbewussten herstellen.
Hervorheben möchte ich, das Autogene Training ist eine westliche Methode und Kurse
bieten viele Volkshochschulen an.

Wo finde ich noch etwas?
In der neuen Ausgabe der Taekwondo Aktuell, Dezember 20 , wird bei Mentales und Do,
" Die Kerzenmeditation " vorgestellt.

Nicht vergessen sollte ich einen Bericht von Uwe Mendler, Black Belt-Kampfkunstakademie Worms,
" Budo als Wertevermittlung "

Wie jeder erkennen kann, in der Taekwondo Aktuell werden immer wieder Artikel über
die Meditation, Mentales Training, usw. vorgestellt. Über Meister Seo gibt es natürlich einen Artikel,
in der Taekwondo Aktuell, er hat den 9. Dan Taekwondo WT.
Meister Seo Yoon-nam - jetzt im Ruhestand - gibt sein Wissen über seine Bücher weiter.
Einfach einen Versuch wagen.
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seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony,

ich möchte mich extra für die gute Unterhaltung bedanken.
Wir sind nicht einer Meinung aber jeder versucht den anderen Taekwondo-in zu verstehen.


Mahony hat geschrieben:
Mi 2. Dez 2020, 15:03
Wir unterhalten uns aber noch immer über eine Kampfkunst?
Nicht über einen Lehrgang, ein Seminar.. das mir helfen soll, mit meinem Leben besser zurecht zu kommen.

Ja, genau so ist es. Wir unterhalten uns hier über eine Kampfkunst und nicht über irgendein Seminar. Eine Kampfkunst muss gelebt werden, da reicht ein Seminar nicht.


Im Taekwondo finde ich die Gedanken von Alexander Kelch, zur Meditation interessant.
Choa-Son
Die Philosophie des Zen , im koreanischen Son genannt, ist eine der Lehren, welche die Entwicklung der asiatischen Kampfkünste maßgeblich geprägt hat und noch heute stark beeinflußt.
( Alexander Kelch, Taekwondo professional, pietsch-Verlag )

Do - die geistige Schulung
die Anregungen für dieses Thema habe ich mir aus dem Buch von
Eric Wagner, Tae Kwon Do - Technik, Training, Formenlehre - geholt.
Für diesen Tae Kwon Do- in ist das DO untrennbar mit dem Taekwondo- Unterricht verbunden.i

Warum lese ich einige Bücher über Tae Kwon Do?
Vielleicht weil ich denke, im Training sollten nicht nur Kampftechniken vermittelt werden.
Die Grundsätze : Höflichkeit, Selbstverteidigung, Bescheidenheit, Toleranz, Integrität, Durchhaltevermögen,
Selbstdisziplin, Sozialcourage, Hilfsbereitschaft ..
sollten nicht nur im Dojang auf einem großen Papier stehen.

Eingefügt
Da einige User vielleicht mehr über den Weg des Karate-Meister Werner Lind wissen möchten.
Ohne sich sofort eines seiner Bücher zu kaufen oder ein Seminar zu besuchen,

www.sakura-budo-dojo.de/3148-2/
hoffe, jetzt klappt der Link


Ob ich jetzt eine " Meister-Schüler-Beziehung " eingehe oder eingehen kann, das ist für mich eine ganz andere Frage.
Der Meister kann Dir immer nur die Tür öffnen, hindurchgehen mußt Du immer allein.

Ob Du etwas näher auf diese Deine Worte eingehst
Wenn Du einen Meister triffst, dann spürst Du das an seiner Ausstrahlung, an seinem Charakter, an seiner Haltung, an seiner Wahrhaftigkeit, an allem was er tut.

Ja, ich hatte wohl Glück solch einen Meister zu finden UND ich war bereit zu Vertrauen und den Weg zu geh
en.

Diese Unterhaltung wird mich noch einige Zeit beschäftige.
Danke.
:D
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seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony

in wenigen Tagen haben wir das " Weihnachtsfest " das in unserem Kulturraum einen festen Platz hat.
Eine Zeit - in der wir - einen Weihnachtsbaum aufstellen, uns auf besinnliche Weihnachten vorbereiten.
Durch Corona entfallen viele Familientreffen,

Heute bekam ich die Taekwondo 20 - olympisches Taekwondo -
Poomasee Ikone verabschiedet sich von der Wettkampffläche,
Kimia Alizadeh : Ein Leben in Freiheit
Wir wünschen Frohe Weihnachten!!

Daher an alle User im Forum:
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seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Hallo Mahony
das Thema: DO -die geistige Schulung ...
das würde ich nicht unbedingt in Verbindung bringen mit dem Erlernen einer Kampfkunst oder Kampfsport-Art.

Warum habe ich dieses Thema wieder aufgerufen?
Wie Du sicher erkannt hast, lese ich regelmäßig die Taekwondo Aktuell ..
das ist die Zeitung von Park Soo-nam 9. Dan Taekwondo Kukkiwon.

In dieser Zeitung findet die Leserin/ der Leser viele Nachrichten aus dem " Mutterland des Taekwondo "
- Berichte aus dem WT- Hauptquartier, neue Bücher über Taekwondo : Basic Skills Guidance/use
KTA Taekwondo Poomsae Application, neue Coach-Lizenz WT,
;)
über das WT - Taekwondo in Deutschland.
Und nicht zu vergessen, indirekt einiges über das Geschäftsmodell Kukkiwon.
Dan-Prüfungen : Kukkiwon Danprüfungen

www.kukkiwon.or.kr

www.kukkiwon.de/

Choa-son die Philosophie des Zen, im koreanischen Son genannt da werde ich suchen müssen, lange
um etwas darüber lesen zu können.
Alexander Kelch, nimmt sich die Zeit und erläutert in seinem Buch, Taekwondo Buch. Pietsch-Verlag
Training - Taktik - Selbstverteidigung - auf 2 Seiten einiges dazu.
;)



=Mahony post_id=1138 time=1605783598 user_id=2]
Hallo seomin,
[Wie ich Körper und Geist in Einklang bringen kann, mit äußeren Belastungen besser umgehen,
Körperfunktionen regulieren, usw.
das zu vermitteln traue ich keinem meiner " Trainer " in den Kampfsport-Arten zu.
Und genau DA beginnt Dein Problem. Du traust es niemandem zu, Du VERTRAUST niemandem und bist auch nicht bereit den Weg zu gehen.
Dieser Weg ist auch nicht leicht zu gehen, er wird von vielen Entbehrungen begleitet und OHNE Vertrauen ist es nicht möglich diesen Weg zu gehen.
Nicht der Meister entscheidet, wer zum inneren Schüler wird, sondern es ist der Schüler der bereit sein muss diesen Weg zu gehen. Erst wenn sich die Bereitschaft des Schülers dem Meister offenbart, nimmt dieser ihn als inneren Schüler an und bezieht ihn in sein Leben mit ein.

Woher ich das weiß? Weil ich diesen Weg gegangen bin.
..

Auf diese Deine Antwort möchte ich noch einmal kurz eingehen.
In der Kolumne von Mike McKenzies in der Taekwondo Aktuell Ausgabe Februar 2021
" Schwarzer Gürtel und Leistungssport - ab wann?
https://www.taekwondo-aktuell.de

Wird es für mich deutlich, warum ein Trainer im Taekwondo - nur ein Trainer sein kann - !
" Wenn wir uns nur an diesen traditionellen Werten orientieren, würde es das Wachstum und die Entwicklung von Taekwondo sowohl als Kampfkunst als auch Sport einschränken "

Nehme ich mir das Buch: Tödliche Kunst - die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do, von
Alex Gillis, erfahre ich viel über das koreanische Karate.
Über die ursprünglichen Schulen des koreanischen Karate, über die " Meister " des Oh-Do-Kwan,
Chang mu Kwan Cheongdo- Kwan, usw.
aber einige Zeilen über die geistige Schulung?

Vielleicht erwarte ich es auch nicht - daß ein Trainer oder Ausbilder in einer Kampfsport-Art,
oder ein Ausbilder oder Dienstvorgesetzter während meiner Zeit bei der Bundeswehr -
das Ideal " ein Meister für den Lebensweg " sein könnte.

Daher stimme ich Dir eigentlich zu.
Ich lege meinen Lebensweg nicht in die Hände eines anderen Menschen.
Vielleicht habe ich erkannt,
" Du bist was du denkst"

" In einer Kirche entblößt du dein Haupt( es sei denn, du bist eine Frau )
In einer Moschee oder Synagoge bedeckst du dein Haupt. In einem buddhistischen Tempel ziehst du deine Schuhe aus. Und ZEN? Der Himmel ist blau, das Gras ist grün."
David Bird, Tausend Wege zum Zen

Bedanke mich für einige Zeilen von Dir.

:D
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seomin
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Nachtrag
Do - die geistige Schulung

Ich vermute ganz stark, die geistige Schulung, den Sinn meines Lebens zu finden, die Philosophie des Lebens,
ob da ein Kampfsport-Trainings wirklich nützlich ist?

Einige Gedanken habe ich bei David Baird - Tausend Wege zum ZEN - gefunden

" Früher hast du dir, wenn du Zen studieren wolltest, einen Meister gesucht und bist sein Schüler geworden.
Heute ist es nicht mehr so einfach. Was wirst du tun - aufgeben?
Nein, zieh dir feste Schuhe an und folge deinem eigenen Weg."

Taisen Deshimaru Roshi- hat in seinem Buch: Dokan täglich ZaZen! Kristkeitz Verlag,
auf Seite 30 diese Gedanken vorgestellt:

" Während des ZAzen soll man weder danach streben die Wahrheit zu erreichen noch danach, die Illusion abzulegen. Man denkt nicht willentlich, sondern ist empfänglich für die Tiefe des Unterbewussten, des Alaya -Bewusstseins, .."
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Do - die geistige Schulung

wer bei diesem Thema mitgelesen hat, wird sich vielleicht etwas wundern.
ich habe ZaZen geübt, einfach nur Sitzen ohne Ziel und ohne Streben.


Mich dann aber anders entschieden.

Ich komme mit dem " modernen Weg " besser klar.
Positive Selbstbestätigun
g

" Als wir geboren wurden, war unser Geist frei von Glaubenssystemen. ...
Man hat uns das alles beigebracht.
Müssen wir diese Glaubenssysteme für unser ganzes Leben behalten?
Nein! Wir haben sie gelernt und können diese Glaubenssysteme ( nicht die wichtigen ) wieder ablegen.

Ein Buch das sich mit Mentalem Training beschäftigt,
Porter/Foster : Der moderne Weg zur sportlichen Leistung
BLV- Verlag

Erklärt das Mentale Training um die sportliche Leistung zu steigern.
" Denn, dies ist das große Geheimnis, das allen gebildeten Menschen unserer Tage bekannt war:
Wir schaffen die Welt um uns täglich neu
.."
M.Z. Bradley

Genau - das Mentale Training ist nicht auf den sportlichen Weg beschränkt.
Das Buch stelle ich im Anhang vor, einfach lesen und damit arbeiten

;)
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Re: Do - die geistige Schulung

Beitrag von seomin »

Hallo,

ich erlaube es mir, da bisher kein weiter User geantwortet hat und greife dieses Thema wieder auf..

;)

Mahony hat geschrieben:
Do 19. Nov 2020, 11:59
Hallo seomin

Und genau DA beginnt Dein Problem. Du traust es niemandem zu, Du VERTRAUST niemandem und bist auch nicht bereit den Weg zu gehen.
Dieser Weg ist auch nicht leicht zu gehen, er wird von vielen Entbehrungen begleitet und OHNE Vertrauen ist es nicht möglich diesen Weg zu gehen.
Nicht der Meister entscheidet, wer zum inneren Schüler wird, sondern es ist der Schüler der bereit sein muss diesen Weg zu gehen. Erst wenn sich die Bereitschaft des Schülers dem Meister offenbart, nimmt dieser ihn als inneren Schüler an und bezieht ihn in sein Leben mit ein.

Woher ich das weiß? Weil ich diesen Weg gegangen bin...

Du kannst es mir glauben, ich lese öfters alte Beiträge und überlege, was hat sich in meiner Einstellung verändert, habe ich neue Erkenntnisse gewonnen.
Einige Bücher können mir dabei Hilfestellungen geben, Anregungen mich besser selbst einzuscnätzen.

Meine Antwort an Dich war unvollständig.
Du schreibst: Du traust niemandem zu, zu vertraust niemandem und du bist nicht bereit den Weg zu gehen.


" Wie wir uns selbst beurteilen unsere Fähigkeiten, unsere Eignung, unsere Intelligenz, unseren Wert -
bestimmen letzten Endes darüber, was und wer wir werden, was wir tun und was wir haben - unsere Realität"



Diese Worte stammen aus dem Buch: Mentales Training- der moderne Weg zur sportlichen Leistung ,
Porter/Foster, BLV- Verlag
.
Daher kann mir ein " Lehrer " nur den Weg zeigen, gehen muß ich diesen Weg allein.
Im Kapitel: Die Kunst des Visualisierens
bekomme ich einen Einblick in die Arbeitsweise meines Unterbewußtseins und erfahre Möglichkeiten
mich positiv zu verändern.

Einen Kampfsport-Verein oder -Schule habe ich ausgewählt, um eine Kampfsport-Art: etwa Tae Kwon Do,
Karate, ..
zu lernen.
Im Tae Kwon Do so steht es in einigen Büchern, lerne ich je nach Trainer etwas über die Grundsätze:

Selbstverteidigung, Höflichkeit, Bescheidenheit,
Toleranz, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin, Sozialcourage, Hilfsbereitschaft...
Ich lerne in den Kampf-Modus umzuschalten - wenn ich geistig bereit dazu bin
.

Aber zur Lösung meiner Probleme sollte ich - nur meine Ansicht - nicht erwarten, daß mir da ein Tae Kwon Do Trainer behilflich sein kann.

;)
Du hast daher schon etwas recht, ich traue es keinem Kampfsport-Trainer zu, mir bei dieser Frage behilflich zu sein. Möchte auch keinem Trainer einen Einblick in meine Gefühlswelt geben.


Als Beispiel:
" Gibt es irgendeine Möglichkeit, die Patzigkeit und Schnoddrigkeit anderer Menschen nicht an sich heranzulassen?"

Das lerne ich nicht im Kampfsport.
Die etwas intelligentere Art, sich gegen dumme Sprüche zu wehren, von Barbara Berckhan,
Kösel-Verlag gibt Ratschläge und erprobte Antworten dazu
.
Die muß ich immer wieder einüben, wie im Tae Kwon Do die Techniken.
Aber, es hilft. Die Regeln aus dem Buch haben mir schon öfters geholfen einen anderen nicht ernst zu nehmen
und einen Streit zu vermeiden.
:lol:


Würde hoffen, andere User nehmen an unserer Unterhaltung teil.
Denn dieses Thema ist wirklich interessant.

:?:
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